Uschi Fritsch geb. Mantel
geboren am 3. Oktober 1954
in Wolfach
gestorben am 16. August 2026
in Wolfach
Uschi wurde ihrem Wunsch entsprechend im kleinen Kreis
auf dem Friedhof in Wolfach beigesetzt.
Zum Abschied von Uschi Fritsch
„Sie war immer da.“
Dieser Satz ist eine schöne Beschreibung für Uschi und für die Rolle, die sie über viele Jahre im Leben vieler Menschen hatte.
Uschi war in Wolfach bekannt und ein fester Bestandteil der Gemeinschaft. Viele kannten sie aus unterschiedlichen Zusammenhängen und haben sie auf ganz eigene Weise erlebt.
Zur Wolfacher Fasnet gehörte sie als Kaffeetante ebenso wie als Röslehansel. Auch darüber hinaus gab es viele Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse.
Uschi war lebensfroh, gesellig, selbstbewusst und charakterstark. Sie hatte einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, eine eigene Meinung und sie sagte auch, was sie dachte. Mit ihr konnte man über vieles sprechen – die Themen waren vielfältig und manchmal wurde aus einem Gespräch auch eine längere Diskussion.
Sie hatte Freude daran, Menschen um sich zu haben, Gäste zu bewirten und Feste zu feiern. Zusammensitzen, miteinander reden, essen, trinken und lachen gehörten für sie zum Leben.
In den vergangenen Jahren gehörte auch die COPD zu ihrem Leben. Vieles wurde dadurch schwieriger. Am 20. August 2026 wurde Uschi im kleinsten Kreis beigesetzt – so, wie sie es sich selbst gewünscht hatte.
Deshalb konnten viele Menschen, die Uschi kannten und mit ihr verbunden waren, nicht persönlich Abschied nehmen.
Diese Seite soll auch ihnen die Möglichkeit geben, sich an Uschi zu erinnern.
An die gemeinsamen Gespräche.
An Begegnungen in Wolfach.
An die Fasnet als Kaffeetante oder Röslehansel.
An Feste und gemeinsame Stunden.
An ihre direkte Art, ihre Meinung und ihren Sinn für Gerechtigkeit.
Und an all die Erlebnisse, die jeder mit Uschi verbindet.
„Sie war immer da.“
Für viele wird dieser Satz nun zu einer Erinnerung an einen Menschen, der lange Zeit auch ganz selbstverständlich zu Wolfach dazugehört hat.
Und dann gab es heute noch diesen besonderen Augenblick:
Nach Uschis Tod flog bei ihrem Bruder in Australien ein Schmetterling auf der Veranda. Heute, während des Abschieds, flog wieder ein Schmetterling eine Weile um das Grab herum.
In Australien gibt es die Vorstellung, dass ein Schmetterling die Seele eines geliebten Menschen symbolisieren kann, der gegangen ist.
Und vielleicht sind es gerade solche kleinen Augenblicke, die einen Abschied auf besondere Weise begleiten.